Innovation in Teamarbeit

Keine Physiotherapiepraxis ist vollständig ohne einen gut ausgerüsteten Trainingsraum. Möglichst groß soll er sein, außerdem funktionell und geordnet, dem Zeitgeist entsprechen und alle Konstellationen von Kleingruppen- bis Einzeltraining ermöglichen. Für Kevin Eisele, Inhaber des Reha-Zentrums Eisele in Schwäbisch Gmünd, war die Zeit gekommen, den alten „Turnraum“ neu zu gestalten.

“Mit Kompetenz nachhaltig gesund” lautet das Motto der Einrichtung. Und eben jene Kompetenz sollte auch das Team mitbringen, das den neuen Raum verwirklichen würde. Da kamen ihm die Experten von ARTZT gerade recht.

Trio Maximal

Erster Ansprechpartner für Kevin Eisele war Philipp Artzt, dessen individuelle und hochwertige Raumlösungen zum funktionellen Training er aus dem Kollegenkreis kannte. Er und sein Team reisten zur ersten Ortsbegehung an, bei der innerhalb der Dokumentationsroutine eine Bedarfsermittlung durchführt und Fotos erstellt werden. Artzt zeigte sich von Eiseles Einfallreichtum begeistert: „Kevin hat mich mit guten Ideen quasi torpediert. Irgendwann waren mein Block und die Chipkarte voll, mein Kuli leer, aber die Hausaufgabe war klar: Entwicklung und Umsetzung einer Vision!

Architekt und 3D-Designer Stephan Arndt war nun für Planung, Ausschreibung und Bauleitung zuständig. Dabei setzte er von Anfang auf 3D-Software, die eine virtuelle Raumgestaltung in Echtzeit ermöglichte. Nur so konnte er der schwäbischen Ideen- und Innovationsflut Herr werden. Ein weiterer Vorteil: Arndt kommt selbst aus der Sport- und Gesundheitsbranche und versteht genau, welche Bedürfnisse ein Trainingsraum erfüllen muss. Arndt: “Ich stand vor der Frage: Wie kriegen wir es hin, die Möglichkeiten des Raums auf den uns zur Verfügung stehenden 60 Quadratmetern auszudehnen?“ Hier kam das Know-how von Stephan Arndt ins Spiel. „Er hatte genau verstanden, um was es mir bei meiner Vision ging und war in der Lage, diese auf dem digitalen Zeichenbrett originalgetreu ins Leben zu rufen. So hatten wir die Möglichkeit, so lange zu schieben und umzustellen, bis der vorhandene Platz bestmöglich ausgenutzt war.”, so Eisele über den Grafikdesigner. 

Nach 6 Monaten Planungsphase und ihrem Commitment zum virtuellen Plan suchte das Trio nun geeignete Handwerker zur Umsetzung. Die waren schnell gefunden und so begann der Rückbau der alten Turhallenausstattung inkl. Decke, Boden und Verkleidungen.

Maximale Effizienz durch Funktion und Design

Philipp Artzt setzte mit seinem Team eine sehr individuelle Wonderwall- Wandlösung um. Ähnlich wie bereits bei EDEN REHA in Donaustauf sollte eine reversible Slackline von Wand zu Wand gespannt werden. Vorhandene Revisionsklappen im Bestandsmauerwerk sollten zugänglich gehalten werden. Patienten sollten in der Lage sein, ihre Trainingssituation alleine einzurichten und nach dem Training wieder selbstständig für Ordnung zu sorgen. Besonders wichtig war Eisele, dass der neue Raum eine Synthese aus Raumnutzung, Funktionalität und einem einfachen, selbsterklärenden Handling wird. Dank WONDERWALL und Deckentraversen konnten so sämtliche Flächen des Raumes optimal genutzt werden.

Um diese Funktionalität optimal aufrechterhalten zu können, hielt Eisele während der Raumplanung am Leitsatz fest: “Ordnung bedeutet Effizienz. Wenn jedes Trainingsgerät seinen festen Platz hat, wissen Therapeut und Patient immer, wo sie was finden. Das spart Zeit und schafft Selbstvertrauen, da der Patient in der Lage ist, bei Bedarf auch selbst zu trainieren, ohne dass der Therapeut hier unter die Arme greifen muss.” 

Die Teamarbeit und gegenseitige Ergänzung haben nach drei Monaten Bauzeit schließlich zu einem beeindruckenden Ergebnis geführt. Aus der gemeinsamen Kompetenz, Ideenfindung, Visualisierung und Umsetzung ist ein moderner, absolut funktionaler und vielseitig einsetzbarer Trainingsraum entstanden, der in Deutschland seinesgleichen sucht. Kevin Eisele und sein Team können nun in einem zeitgemäßen Umfeld so arbeiten, wie es für eine Einrichtung dieser Klasse angemessen ist. Abschließend stellt der Physiotherapeut begeistert fest: “Egal, wie ausgefallen meine Ideen gewesen sein mögen, das Team von ARTZT hat es geschafft, mithilfe von Stephan Arndts Visualisierungen meine Visionen zu verstehen und genauso umzusetzen, wie ich mir das vorgestellt habe.”

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