Joggen oder Walken – auf die Distanz kommt es an

Dass das eher moderate Walken sowie das anstrengendere Joggen das Risiko für koronare Herzerkrankungen, Bluthochdruck, erhöhte Cholesterinwerte sowie Diabetes verringern, ist hinlänglich bekannt. Doch hat eine der Sportarten größere Vorzüge für unsere Gesundheit?

In einer neuen Studie des Lawrence Berkeley National Laboratory, bei der Daten von 33.060 Joggern und 15.045 Walkern analysiert wurden, wurde das Ausmaß der sportlichen Betätigung der Probanden anhand der zurückgelegten Strecke – sie stellt ein besseres Maß für die verbrauchte Energie dar – gemessen und mit gesundheitlichen Daten verglichen. Dabei stellten die Wissenschaftler fest: Je länger der zurückgelegte Weg, desto heftiger sind die positiven Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Jedoch: Bei gleicher Kilometerzahl unterscheiden sich die Risikominderungen nicht wesentlich zwischen Walkern und Joggern. Dabei erzielt das Walken tendenziell etwas bessere Resultate, jedoch nicht signifikant. Jogger erreichen dahingegen eher ein höheres Trainingsmaß – wahrscheinlich schlicht deshalb, da sie schneller unterwegs sind und damit in der gleichen Trainingszeit mehr Kilometer schaffen – und somit auch die stärkeren positiven gesundheitlichen Effekte.

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