Programm ARTZT Symposium

Freitag, 31. Januar 2020 - Pre-Workshops

Raum 900 - Veranstaltungszentrum
13:15 - 17:15 Dr. Omer Matthijs, ScD, PT
Physiotherapeut, Doctor of Science, Geschäftsführer und fachliche Leitung IAOM

Evidenz trifft Praxis - Prävention, Testung und Behandlung von Lumbaler Instabilität

Omer Matthijs zeigt in diesem Workshop wie sich belegtes Wissen in der täglichen Praxis am Patienten umsetzen lässt. Rund um das Thema Lumbale Instabilität vermittelt er patho-anatomischen Hintergründe sowie praktische Techniken (inklusive Tests) und Behandlungs- bzw. Trainingsansätze.

13:15 - 17:15 Birgit Knepper
Reflexintegrationstrainerin

Nicole Lurz
Heilpraktikerin

Stressreduktion und Darmsanierung durch Integration von frühkindlichen persistierenden Reflexen und Herstellung ursprünglicher Bewegungsmuster - Auslöser, Testung, Möglichkeiten der Regeneration

Persistierende frühkindliche Stressschutzreflexe verursachen automatische Stressabläufe mit Adrenalin- und Cortisolausschüttung, welche die Konzentrationsfähigkeit beeinträchtigt und die Darmgesundheit beeinflusst. Andere noch aktive primitive Reflexe führen, durch Restmuskelkontraktionen, zu Verspannungen und einer langsamen „Verformung“ des Körpers.

In diesem Workshop spüren wir die „Energieklauer“ auf und erläutern, wie die Reaktionskette gestoppt werden kann, so dass die körperliche und mentale Leistung an der Wurzel hergestellt werden kann.

Konkrete Inhalte:

  • Was sind Reflexe und wie wirken sich die Reflexe im Einzelnen aus?
  • Wie kann man Reflexe ausmachen?
  • Gesundheitsentstehung und Notwendigkeiten (Darmsanierung, Ernährung) die eine Regeneration möglich machen
  • Theorie und praktische Muskeltestung auf Nahrungsunverträglichkeiten
13:15 - 17:15 Dr. Eric Cobb, USA
Health & Movement Specialist, Creator and Co-Founder of Z-Health Performance Solutions

Driving Neuronal Plasticity and Regeneration After Brain Injury: A Practical Neurocentric Training Approach

Die weit verbreiteten und langfristigen Funktionsstörungen, die häufig mit traumatischen Hirnverletzungen einhergehen, werden mehr denn je anerkannt. Zum Glück hat dies zu einer Explosion der Forschung in diesem Bereich geführt, die Gesundheits- und Fitnessfachleuten die Möglichkeit bietet, Patienten bzw. Kunden auf neue und „aufregende“ Weise zu helfen. In diesem Workshop untersuchen wir die grundlegenden Hintergründe, Assessments und Hilfsmittel, die Ihren Patienten/Kunden zur Verfügung stehen, um sie bei der Genesung so effizient und sicher wie möglich zu unterstützen. Dabei kommt ein neurozentrischer Ansatz mit besonderem Schwerpunkt auf dem visuellen, vestibulären und respiratorischen System zum Einsatz.

ab 18:00 Abendessen (Für Teilnehmer eines Pre-Workshops inklusive)

Samstag, 01. Februar 2020 - Symposium "Artgerechte Bewegung und Regeneration" Tag 1

Raum 900 - Veranstaltungszentrum
08:45 - 09:00 Begrüßung
09:00 - 10:00 Gela Allmann
Sportwissenschaftlerin und Extremsportlerin

Fight.Smile.Love – Eigenverantwortung für Körper, Gesundheit und Leben

Bei einem Skitourenfotoshooting im April 2014 auf Island stürzt die erfolgreiche Bergsportlerin Gela Allmann 800 Höhenmeter über Eis, Fels und Schnee ab. Sie überlebt schwer verletzt. An diesem Tag dreht sich ihr Leben um 180 Grad. Mit Unterstützung von Freunden, Familie, Ärzten und Physiotherapeuten und angetrieben von einem unbändigen Willen kämpft sich Gela Allmann zurück ins Leben.
Unser Leben ist voller größerer und kleinerer Herausforderungen. Sei es in sportlicher, beruflicher oder privater Hinsicht. Selten läuft alles einfach nur nach Plan. Oft fehlt uns auch einfach das Durchhaltevermögen, unsere persönlichen Ziele konsequent zu verwirklichen. Lernen Sie von Gela Allmanns persönlicher Geschichte viel über Motivation und Willenskraft. Vielleicht können Sie sich entscheidende Eckpunkte ihrer Vorgehensweise als strategischen Leitfaden für ein gesundes und glückliches Leben für sich herausnehmen und in ihrer Situation ähnlich vorgehen. Ihre große Stärke: Was sie sich in den Kopf setzt, schafft sie! Auch wenn die Ausgangssituation denkbar miserabel ist.

10:15 - 11:15 Dr. Omer Matthijs, ScD, PT
Physiotherapeut, Doctor of Science, Geschäftsführer und fachliche Leitung IAOM

Klinische Lumbale Instabilität – Eine Folge unserer heutigen Lebensweise?

Omer Matthijs gibt Ihnen einen evidenz-basierten Einblick in das Gebiet der Lumbalen Instabilität. Dabei stehen Ursachen und Zeichen ebenso im Fokus wie die Rolle der Hydratisierung der Bandscheiben, effektive Aktivierungsmuster sowie die entsprechenden Folgerungen für die tägliche Praxis.

11:15 - 12:00 Kaffeepause & Besuch der Industrieausstellung
12:00 - 12:45 Birgit Knepper
Reflexintegrationstrainerin

Nicole Lurz
Heilpraktikerin

Die Auswirkungen persistierender Reflexe auf Bewegungsmuster und Leistungsfähigkeit in Alltag und Sport

Reflexe sind die ersten (artgerechten) Bewegungen, die dem Heranreifen des Menschen dienen. Sie werden nach und nach durch willentliche Bewegungen abgelöst/integriert. Geschieht dies nicht, können vielfältige körperliche Probleme, wie z.B. Muskelverspannungen und Skoliose, entstehen. Aktive Stressschutzreflexe versetzen den Körper in eine permanente Alarmsituation und verhindern die Regeneration des Organismus. Die Darm-Hirn-Kommunikation wird beeinflusst und das veränderte Mikrobiom bewirkt wiederum, dass die Reflexe nicht integriert werden können. Dieser Vortrag zeigt Wege auf, wie diese Mechanismen dauerhaft gestoppt werden können, so dass eine Gesundung auf der tiefsten Ebene stattfinden kann.

Konkrete Inhalte

    Persistierende Reflexe (allgemein und insbesondere Stressschutzreflexe)
  1. Rolle der Darmgesundheit
  2. Aktiver Part: Test Stressschutzreflexe sowie Test Nahrungsunverträglichkeiten
13:00 - 13:45 Gerrit Keferstein, MD
Arzt, Functional Medicine & Performance Medicine

Regenerationsoptimierung in der Rehabilitation

Der Rehabilitationsprozess wird limitiert von biologischen Anpassungsprozessen. In diesem Vortrag wollen wir uns angucken welche Ressourcen notwendig sind, damit die biologischen Anpassungsmechanismen optimal ablaufen. Wir beleuchten die Rolle von Schlaf, Ernährung, Mikronährstoffen, und Balance des zentralen Nervensystems in der Optimierung von Gewebeheilung.

13:45 - 15:00 Snacks & Besuch der Symposium-Partnerausstellung
15:00 - 16:00 Geoff Bond, Zypern
Evolutionary Lifestyle Anthropologist, Researcher

The Paleolithic lifestyle for optimum health and fitness- Insights from our evolutionary origins (Englisch)

Was braucht es, um fit zu sein? Warum treten sogenannte Zivilisationskrankheiten wie Krebs, Herzkrankheiten, Diabetes, Osteoporose und Alzheimer heutzutage so häufig auf? Unsere menschliche Herkunft und die naturgemäß entwickelten Lebens- und Ernährungsgewohnheiten sind gut erforscht. Die Art und Weise, wie wir heute leben, steht in einem scharfen Widerspruch zu dem ursprünglich angedachten Lebensstil. Diese fehlende Übereinstimmung stört viele physiologische und psychologische Prozesse und verursacht degenerative Erkrankungen wie Herzkrankheiten, Krebs, Schlaganfall, Osteoporose, Diabetes, Demenz, MS sowie Krankheiten wie ADHS, Autismus, Migräne, Verdauungsstörungen und vieles mehr.
Geoff Bond stellt in seinem Vortrag Ursache und Wirkung gegenüber und zeigt praxisnah, wie wir unseren heutigen Lebensstil so nah wie möglich an unserer steinzeitlichen Natur ausrichten können. Er beschreibt, woher wir dieses Wissen beziehen, wie das Leben am Ursprungsort der Menschheit war, was heute falsch läuft und was wir dagegen tun können. Dabei geht Geoff auf die wichtigsten Aspekte des Lebens ein: Essen, Ernährung, Sonnenlicht, Schlaf, körperliche Aktivität, Umwelt und Stress.
Durch die Integration dieser komplementären Erkenntnisse in die konventionelle Behandlung können die Selbstheilungskräfte des Körpers wiederhergestellt werden.

16:15 - 17:15 Dr. L Maria Walton, PhD, DPT, MS, MPH(s) & Veena Raigangar, Vereinigte Arabische Emirate
Associated Professor and licensed Physical Therapist University of Sharjah

Neurobiological adaptations to modern stress and decreased physical activity levels

Die aktuell wahrnehmbare Reduktion der epigenetischen Neuroplastizität und der Neuroregeneration geht mit weiteren negativen Neuroanpassungsprozessen an den modernen Stress-Lebensstil einher. Es hat sich gezeigt, dass diese Reduktion der Neuroregulation langfristige Auswirkungen auf das Hypothalamus-Hypophysen-Achsen-System hat, was zu chronischen Erkrankungen wie Fettleibigkeit, Diabetes und Herzerkrankungen führt. Körperliche Aktivität ist ein wichtiger zu berücksichtigender neurogener Schutzfaktor. In diesem Vortrag werden spezifische, zeitorientierte und auch verschreibungspflichtige körperliche Aktivitäten mit Doppelaufgabe gezeigt, um die kognitive Flexibilität, die Leitungsfunktionen und die Ergebnisse der körperlichen Gesundheit für zukünftige Generationen zu verbessern.

17:15 - 18:30 Praxis & Präsentation in der Industrieausstellung
>> Hier klicken für mehr Infos
18:30 - 19:30 Dr. Jörg Zittlau
Wissenschaftsjounalist, Biologe, Sportmediziner

Frauen essen anders, Männer auch – Die neuen Ernährungslügen

Sind die Deutschen wirklich so dick, wie ihnen nachgesagt wird? Und wie gefährlich ist überhaupt Übergewicht? Kann ein kleiner Speckgürtel nicht sogar gesund sein? Frauen essen andere als Männer, das kann man überall sehen. Doch hat dies wirklich körperliche Ursachen? ACE-Säfte, cholesterinsenkende Margarinen, Vitaminpillen, Brot mit Folsäure oder Fischöl. Das so genannte Functional Food. Ganz schön gesund – oder doch nicht? Klar, Kühe leben auf der Weide besser als im Stall bei Wasser und Mehl, und im Bio-Apfel steckt vielleicht der eine oder andere Wurm, aber dafür sind auf seiner Schale keine Pestizide. Doch ist Bio-Kost wirklich gesünder als konventionelles Essen und Trinken? Oder stecken doch nur clevere Vermarktungsstrategien dahinter? Wir leben in einer Zeit des Überflusses, und das gilt auch für Lebensmittel. Wir brauchen und verwenden sie täglich, und doch wissen wir nur wenig darüber, was wir wirklich brauchen, und auch nur wenig darüber, woraus unsere moderne Nahrung besteht und woher sie kommt.

Der Wissenschaftsjournalist und Bestseller-Autor Dr.Jörg Zittlau entlarvt mit Charme, Witz und Kompetenz die schlimmsten und hartnäckigsten Ernährungslügen - und macht Appetit darauf, Genuss und Gesundheit wieder miteinander zu verbinden.

ab 19:30 Get-Together-Dinner mit artgerechten Speisen

Sonntag, 02. Februar 2020 - Symposium "Artgerechte Bewegung und Regeneration" Tag 2

Raum 900 - Veranstaltungszentrum
09:00 - 09:45 Dr. med. R. Percy Marshall
Sport- und Ernährungsmediziner, Mannschaftsarzt RB Leizpig

Neue Aspekte einer ganzheitlichen (artgerechten) Medizin

Wie erhalten wir Gesundheit in unserer heutigen High-Tech Gesellschaft, in der Fortschritt auch Rückschritt bedeuten kann? Wie sieht eine neue (Welt-)Medizin beziehungsweise eine neue Sichtweise auf Gesundheit aus, die im Gegensatz zum in der Regel vorherrschenden Modell der Pathogenese die Entstehung von Gesundheit (Salutogenese) und das Individuum Mensch in den Mittelpunkt stellt? Wie können diese neuen Ansätze Zivilisationskrankheiten positive beeinflussen?

Begeben Sie sich mit Dr. Percy Marshall auf eine ganzheitlich Entdeckungsreise in die Welt der Medizin, in der das "Wissen von gestern" vielleicht das "Wunder von morgen" sein kann.

10:00 - 10:45 Frans van den Berg
Physiotherapeut, Senior Instruktor für Orthopäd. Manuelle Therapie

Angewandte Physiologie als Begründung für eine ganzheitliche, artgerechte Therapie

Die Anzahl der Therapien steigt mit den Jahren und ist wohl mit der Anzahl der Ärzte/Therapeuten und deren Weiterbildungsprogramm vergleichbar. Obwohl beide Berufsvertreter eine fundierte Ausbildung - mit gleichen Grundpfeilern - haben, entwickelt jede Person die individuell stimmige Vorgehensweise im therapeutischen Bereich. Diese ist stark geprägt von den Lehrern, die uns als Vorbilder mit ihrem Unterricht beeindruckt und imponiert haben. Sie haben uns gelehrt, Symptome unterschiedlicher Art zu interpretieren, eine Verdachtsdiagnose zu stellen und eine passende Therapie einzuleiten. Aufgrund der unterschiedlichen Sichtweise, Schwerpunkte, Überzeugungen,... fällt die Entscheidung auf einen persönlich favorisierten Therapieansatz. Einer von vielen!

Nicht zu vergessen: die Wirkungsmechanismen bzw. Erklärungsmodelle, die hinter der jeweils ausgewählten Therapie stecken. Hier sind noch viele mangelhaft untersucht bzw. wissenschaftlich belegt worden. Manche Erklärungen beruhen auf eigenem Erfahrungsschatz und Dogmen. Umso wichtiger erscheint es, sich der Physiologie zu erinnern: Wir haben die Möglichkeit viele Symptome abzuleiten und Therapien zu erklären. Teils beruhen die Wirkungsmechanismen auf mechanischen Effekten der Therapie, andere eher auf biochemischer Veränderung im Körper sowie auf neuro-reflektorischen, psychischen, neuro-endokrinen und/oder energetischen Effekten. Dies vermittelt den Eindruck, dass körperliche Reaktionen auf therapeutische Reize nicht nur auf eine Struktur oder auf ein einziges System (z.B. Bewegungsapparat) beschränkt bleiben.

Frans spricht in seinem Vortrag über die vielfältigen Aspekte moderner Physiotherapie, deren Grundpfeiler die Anatomie und Physiologie bilden. Ohne ausreichende Kenntnisse dieser medizinischen Fachgebiete ist - seiner Meinung nach - eine gezielte, ganzheitliche und artgerechte Therapie nicht möglich. Diese veranschaulicht er an ausgewählten Beispielen aus Praxis und Lehre.

10:45 - 11:00 Kaffeepause & Besuch der Industrieausstellung
11:15 - 12:00 Markus Flemming
Sportpsychologe u.a. der Eisbären Berlin, ehem. Eishockey-Profi

Visualisierung der optimalen Bewegung im Leistungssport

Spitzensportler nutzen bewusste Vorstellungen bestimmter erfolgreicher Bewegungs- oder sogar ganzer Handlungsabläufe, um sich vor wichtigen Wettkämpfen ihrer erlernten Fähigkeiten und damit ihrer Stärken bewusst zu werden. Sie nutzen dabei die sogenannte Visualisierung um „im Kopf“ die kommenden Herausforderungen „schon einmal“ erfolgreich zu erfahren. In meinem Kurs spreche ich über Beispiele aus der Praxis der angewandten Sportpsychologie im Profi- und Spitzenbereich.

12:00 - 13:00 Snacks & Besuch der Industrie-Ausstellung
13:00 - 14:00 Dr. Andreas Schlumberger
Head of Medicine and Prevention Borussia Mönchengladbach

Artgerechter Leistungssport - Macht nur regenerieren fit?

Im modernen Leistungssport gewinnt der Wettkampf als Trainingsreiz eine immer größere Bedeutung. Dies hängt für das Anwendungsbeispiel Fußball u.a. damit zusammen, dass alle relevanten Leistungsfaktoren in ihrer Komplexität und Wechselwirkung am besten in der Zielform verbessert werden können und müssen. Ein weiterer Grund ist die Ausweitung des Wettkampfkalenders im absoluten Bereich auf große Teile des Jahres. Dadurch reduzieren sich automatisch die Möglichkeiten einer längerfristigen Vorbereitung im Training.

Durch die relativ hohe Wettkampfdichte wiederum sind die Anforderungen an optimale Regenerationsprocederes zur Erhaltung und Weiterentwicklung der individuellen physischen Fitness und damit Leistungsbereitschaft hoch. Gerade in Phasen besonders hoher Wettkampdichte ist die Berücksichtigung der Regenerationszeiten entscheidend und viel höher zu bewerten als die „Trainingsvorbereitung“ auf den nächsten Wettkampf. In diesem Zusammenhang ist vor allem in der Sportart Fußball mit einem erfolgsrelevanten Anteil an Schnelligkeitsaktionen von Bedeutung, dass das hochvolumige Training in seiner Bedeutung deutlich zurückgeht. Konkret ist eine clevere und smarte Planung des Belastungs- und Erholungs-Zusammenspiels für eine optimale Steuerung der Schnelligkeit von besonderer Bedeutung.

Entsprechend werden im Rahmen des Vortrages alle wichtigen und aktuellen Aspekte des Belastungs-Regeneration-Zusammenspiels exemplarisch dargestellt. Dabei erscheint, gerade für den Anwendungsbereich der Teamsportarten (wie Fußball) die zunehmende Individualisierung der Regenerationsprocederes von entscheidender Bedeutung für eine optimale Fitnesssteuerung zu sein.

14:00 - 14:45 Prof. Dr. Dr. h.c. Martin S. Fischer
Evolutionsbiologe, Direktor Institut für Zoologie und Evolutionsforschung Jena

Funktionelle Veränderungen des Rückens in der Evolution des Menschen

Der Übergang vom vier- zum zweibeinigen Gang erscheint uns als dramatischer Wechsel, aber bei genauerer Betrachtung zeigt sich, dass dieser funktionelle Wechsel mit überraschend wenigen strukturellen Veränderungen einherging. Im Vortrag werden beide Aspekte dargestellt und der daraus entstehende „Konflikt“ im Hinblick auf die Perspektive z.B. auf Pathologien der unteren LWS diskutiert.

14:45 Ausklang und Verabschiedung
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